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Satzung

VEREINSSATZUNG

§ 1 Name, Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Schule des Geldes e.V.“

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er zu seinem Namen den Zusatz e.V. 

Der Verein hat seinen Sitz in 01987 Schwarzheide, Lauchhammerstraße 74.

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit durch Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie durch Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz. 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • die Errichtung  und Durchführung von Veranstaltungen der Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenbildung (Vorträge, Seminare sowie Coaching) zur Vermittlung von Wissen im Bereich Finanz- und Kapitalmärkte, Erlernen des besseren Umgangs mit Geld und mehr Geldkompetenz;
  • Organisation von gemeinwesenorientierten Projekten, Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen;
  • Veröffentlichung von Schriften (einschließlich Flugschriften und Plakaten), Büchern sowie Bild- und Tonträgern zur Bildung, Aufklärung und Information der Allgemeinheit im Bereich Finanz- und Kapitalmärkte;
  • Förderung der Eigeninitiative sowie Hilfe zur Selbsthilfe beim Schuldenabbau und in finanziellen Fragestellungen
  • Pflege des Kontaktes und Erfahrungsaustausches mit anderen Personen, Vereinen und Institutionen

§ 3 Selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Eine Anlageberatung ist ausgeschlossen.

§ 4 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5 Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 6 Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche erwachsene Person werden, die bereit ist, den vorstehenden Satzungszweck anzuerkennen.

Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich zu stellen. Der Vorstand entscheidet darüber mit einer einfacher Mehrheit. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch freiwilligen Austritt, der jederzeit zum Monatsende durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands erfolgen kann. Bereits gezahlte Beiträge werden im Falle des Austritts nicht erstattet.
  1. durch einen vom Vorstand ausgesprochenen Ausschluss wegen Verstoßes gegen die Satzung oder Ziele und Zwecke des Vereins nach Anhörung des Auszuschließenden. 

§ 6a Fördermitgliedschaft

Der Vorstand kann Fördermitglieder aufnehmen. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht. Das Fördermitglied hat keine Stimme.

Die Fördermitgliedschaft beginnt mit dem Eingang der ersten Rate des Fördermitgliedsbeitrags. Sie endet mit Austritt des Fördermitglieds, der jederzeit möglich ist, oder automatisch drei Monate nach dem letzten Fälligkeitszeitpunkt des Förderbeitrags, wenn das Fördermitglied die Beitragszahlung eingestellt hat.

Der Vorstand kann aus wichtigem Grund die Fördermitgliedschaft beenden. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Der Vorstand setzt die Förderbeiträge hinsichtlich Höhe, Fälligkeit und Zahlungsweise jeweils im Voraus bei Bedarf fest.

Der Vorstand informiert die Fördermitglieder laufend, mindestens einmal jährlich, über die Aktivitäten des Vereins. Weitergehende Rechte und Pflichten bestehen nicht.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

Der Vorstand bestimmt die Höhe der Mitgliedsbeiträge.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand

Der Vorstand besteht mindestens aus drei mindestens aus drei (Vorsitzender, Stellvertreter und Kassenwart) höchstens aus acht Personen. 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.

Die Mitgliederversammlung kann einem, mehreren oder allen Vorständen Alleinvertretungsbefugnis und Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilen.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstände anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis der Vereinsmitglieder gewählt. Die Amtszeit endet mit Ablauf des 2. Jahres nach dem Wahltag oder mit der Wahl eines neuen Vorstands. Sollte aus irgendeinem Grund eine ordnungsgemäße Neuwahl nicht möglich sein, hat der Vorstand die Geschäfte bis zu einer Neuwahl weiterzuführen.

§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird in den gesetzlich vorgeschriebenen Fällen, mindestens einmal im Jahr, im Übrigen nach Bedarf durch die Mehrheit des Vorstands oder 1/3 der Mitglieder einberufen. Die Einberufung hat schriftlich zu erfolgen mit einer Frist von mindestens zwei Wochen.

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Vertretung eines Mitglieds durch ein anderes Mitglied ist zulässig, sofern der Vertreter eine schriftliche Vollmacht des Vertretenen in der Versammlung vorlegt.

Eines der Vorstandsmitglieder leitet die Versammlung; Abstimmung durch Handaufheben ist zulässig. Die Beschlüsse sind zu protokollieren und von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

Zur Beschlussfähigkeit müssen mindestens 2/3 aller Mitglieder persönlich anwesend sein. Wird die Beschlussfähigkeit nicht erreicht, erfolgt mit einer Frist von einer Woche eine schriftliche Neuladung. In dieser folgenden Versammlung wird unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder abgestimmt. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst; Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht. Dies gilt auch für die Abwahl der Vorstandsmitglieder. Die Wahl des Vorstands erfolgt mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.

Änderungen der Satzung bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten und von den Versammlungsleitern zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.

§ 11 Schiedsgericht

Für alle Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern und dem Verein im Zusammenhang mit der Vereinszugehörigkeit ist ausschließlich ein Schiedsgericht zuständig. Die Anrufung staatlicher Gerichte ist ausgeschlossen. Ausgenommen sind diejenigen Entscheidungen, bei denen der ordentliche Rechtsweg nicht wirksam ausgeschlossen werden kann. 

Das Schiedsgericht besteht aus zwei Beisitzern und einem Obmann. Jede Partei hat das Recht, einen Beisitzer aus den Reihen der Vereinsmitglieder zu benennen. Die Beisitzer benennen gemeinsam ein weiteres Vereinsmitglied als Obmann. Kommt eine Einigung nicht zustande, benennt der Vorstand den Obmann, der die Befähigung zum Richteramt nach seinem Heimatrecht haben soll. Im Übrigen sollen für das Verfahren die Vorschriften des Zehnten Buches der Zivilprozessordnung Zuwendung finden.

Die Tätigkeit als Schiedsrichter erfolgt ehrenamtlich. Kosten werden im Verfahren nicht erstattet. Die Auslagen des Schiedsgerichts tragen die Parteien hälftig. 

§ 12 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an 

  • SOS Kinderdorf e.V., sofern dieser zum Zeitpunkt des Vermögensanfalls als gemeinnützig anerkannt ist,
  • Kindernothilfe e.V., sofern dieser zum Zeitpunkt des Vermögensanfalls als gemeinnützig anerkannt ist,

die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden haben.

Falls zum Zeitpunkt des Anfalls keiner der Begünstigten mehr besteht oder als gemeinnützig anerkannt ist, ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Die Mitgliederversammlung entscheidet hierüber mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden. 

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 15/09/2015 errichtet. 

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